Koi Krankheiten

Auch Fische können krank werden und der Koi bietet da keine Ausnahme. Dieser Fisch ist sogar sehr empfindlich und bei weitem nicht so einfach zu halten, wie zum Beispiel der Goldfisch.

Der häufigste Grund, warum Kois krank werden, ist die Massentierhaltung. Zum Beispiel werden in den meisten Zuchtbetrieben die Fische auf engstem Raum zusammen gehalten. Ist dann ein Tier erkrankt, z. B. an Parasiten oder einem Virus, schlägt dies oft auch auf die anderen Tiere um. Aus diesem Grund sollte man sich immer vor dem Kauf eines Kois informieren, wie dieser gehalten wurde. Wissen Sie, dass der Koi in einer solchen Massenaufzuchtstation war, dann sollten sie den Fisch zunächst in Karantäne setzen und ihn genau im Auge behalten.

Wer neue Fische sofort mit in den Teich gibt, läuft Gefahr, dass sich die bereits vorhandenen Tiere unweigerlich anstecken und ebenfalls erkranken. Dies kann im schlimmsten Fall die Vernichtung aller Kois im Teich zur Folge haben.

Koi Krankheiten vorbeugen

Um Krankheiten zu vermeiden, haben viele Koizüchter einen Haustierarzt, der regelmäßig die Fische kontrolliert. Neulinge werden hier als erstes vorgestellt, bevor sie ins Becken zu den anderen kommen.

Eine weitere Möglichkeit, um die Ausbreitung von Krankheiten im Wasser zu vermeiden, sind chemische Zusätze. Diese Methode ist sehr beliebt, weil sie sehr kostengünstig ist. Allerdings sollte man bedenken, dass man hierdurch auch die eigenen Kois der Chemikalie aussetzt und sie dadurch an Widerstandsfähigkeit verlieren. Von den Folgen für die Umwelt ganz zu schweigen. Haben die Kois erst einmal ihre Widerstandsfähigkeit verloren, bzw. ist diese abgeschwächt, dann darf man auf keinen Fall den Einsatz der chemischen Produkte reduzieren oder gar ganz damit aufhören. Ansonsten wären die Fische extrem anfällig für jede Krankheit.

Wenige Koi Karpfen in einem großen Teich

Eine weitere Methode um Krankheiten vorzubeugen, ist die Haltung von nur wenigen Kois in einem großen Teich. Dies ist zwar kostenintensiver, dafür wird die Gefahr von Krankheiten drastisch reduziert.

Zudem sollte man darauf achten, dass auch der Koizüchter, von dem man das Tier bekommt, ebenfalls diese Methode verwendet. So verriningert man das Risiko, dass ein neuer Koi mit Krankheiten befallen ist und braucht keine chemischen Zusätze zu nehmen. Was wiederum auch gut für die Umwelt und die Fische selbst ist.