Krankheitssymptome beim Koi

So ziemlich das schlimmste was einem Koihalter passieren kann, ist wenn seine Tiere erkranken. Mit viel Liebe und Hingabe werden sie dann gepflegt und gepeppelt. Doch bevor es soweit ist, muss man erstmal herausfinden, woran der Fisch erkrankt ist.

Im Folgenden haben wir Ihnen einige Symptome von Koi Krankheiten aufbereitet, mit dessen Hilfe Sie eine erste Diagnose stellen können.

Da es sich hierbei nur um Ratschläge handelt, können die Tipps auf dieser Seite den Besuch beim Tierarzte nicht ersetzen. Auch die hier genannten Medikamente müssen nicht zwingend genommen werden. Eine kurze Absprache mit dem Tierarzt und man weiß, welches das richtige Medikament ist.

Symptome

Symptom:
offene Wunden


Entdeckt man eine Verletzung beim Koi, sollte diese schnellstmöglich versorgt werden, damit es nicht zu einer Entzündung kommt.

Für die Behandlung muss der Fisch aus dem Wasser. In einem Handtuch, welches zuvor im Teichwasser getränkt wird, wird der Koi eingewickelt. Anschließend kann man mit nassen Händen den Koi mit einer antiseptischen Lotion behandeln. Die Lotion muss wasserunlöslich sein, da sie sich sonst im Teich wieder abwäscht. Entsprechende Präparate bekommt man beim Tierarzt


Symptom:
Blutunterlaufene / dunkle Stellen


Entdeckt man plötzlich dunkle Stellen unter den Schuppen des Fisches, so handelt es sich hierbei meist um eine Quetschung. Diese treten häufig auf, vor allem, wenn viele Fische in einem Teich leben. Handlungsbedarf besteht hierbei jedoch nicht.


Symtpom:
Dicker grauweißer Schleimfilm / Schleim an Körper und Flossen


Ist das Tier von einer dicken Schleimschicht überzogen, so liegt meist eine Schleimhauterkrankung vor. Der grauweiße Schleim ist eine Abwehrreaktion des Kois und tritt beim Befall von hautreizenden Parasiten auf. Dies könnten z. B. Ichthyobodo, Trchodina oder Childonella sein.
Nachdem herausgefunden wurde woran das Tier leidet, können entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden. Damit sich die anderen Fische nicht ebenfalls anstecken, sollte das erkrankte Tier kurzfristig separat gehalten werden.

Symptom:
Schleim, „schießende“ Bewegungen, weiße Pünktchen bis hin zu grauen Flecken, erhöhte Atmung, scheuern, zucken, Fessunlust, Gewichtsverlust


Ist ein Koi von Schleim überzogen und zeigt gleichzeitig ruckartige oder sogar „schießende“ Bewegungen, muss man besonders vorsichtig sein. Bei solch schnellen Bewegungen können Verletzungen schnell entstehen.
Verursacher für dieses Verhalten ist ein Ichthyobodo Befall (Parasiten-Befall). Die Einzeller befinden sich dabei in den Hauttaschen. Allerdings sind oft nicht sie die Ursache für das Problem sondern eine zugezogene Wunde die sich infiziert hat. Findet keine Behandlung statt kann es passieren, dass der Koi das Fressen einstellt und lethargisch wird.

Symptom: Grauer Schleim, Kiemenbefall, Trägheit

Trichodina ist ein Parasit der die oben genannten Symptome hervorruft. Meistens kommt es im Frühjahr und Herbst zum Befall von Haut und Kiemen. Die Kois im Teich werden meist unruhig und anschließend Träge. Die Sterberate steigt meistens relativ schnell an, sodass ebenso schnelles Handeln erfolgen sollte.

Zur Bekämpfung der Parasiten können kurze Bäder in Kochsalz erfolgen. Ebenfalls möglich ist eine Behandlung mit Formalin. Der Rat eines Facharztes sollte auf jeden Fall eingeholt werden.

Symptom:
grauweißer Schleim, scheuern, springen, Appetitlosigkeit, Apathie


Zeigt ein Koifisch diese Symptome so liegt i. d. R. ein Befall durch die Chilodonella Einzeller vor. Diese sitzen vorwiegend an den Flossen, dem Körper und an den Kiemen. Meistens tritt der Befall im Frühling auf, wenn die Tiere noch träge sind. Eine frühzeitige Erkennung ist hier das A und O.

Starker Befall kann dazu führen, dass sich die Haut feztenartig ablöst. Wenn die Kiemen betroffen sind, wird dies durch eine erhöhte Atemfrequenz sichtbar.

Gegen den Parasiten helfen Kurzbäder in Formalin oder eine Malachit-Grün-Behandlung.

Symptom:
komische weiße Beule und blutige Stellen


Hat der Karpfen eine komische weiße Beule und blutige Stellen, so deutet dies auf Stäbchenkrebse hin. Meist werden diese erst entdeckt, wenn sie größer sind und ihre Eier ablegen. Der weiße Eierbeutel guckt dabei aus den Schuppen hervor.

Zur Behandlung werden Insektizide eingesetzt. Diese sind auf der Basis von organischer Phosphorsäure, die nicht direkt in den Teich gegeben werden darf. Das Mittel würde sonst auch andere Lebewesen im Teich töten. Ein erkrankter Koi sollte deshalb isoliert behandelt werden. Die blutigen Stellen können mit einer Pinzette und einem Wattestäbchen gereinigt und desinfiziert werden.

Symptome:
kratzen, springen, erhöhte Atmung, kleine weißliche Flecken auf den Kiemenblättchen, ein abspreizen der Kiemendeckel ist ebenfalls zu beobachten und ggf. öffnet der Fisch den Mund auch sehr lange

Krankheit: Haut- und Kiemenwürmer

Haut- und Kiemenwürmer sind bei Fischen, die im Teich leben, ein häufiger Begleiter. Tritt ein massenhafter Infekt auf, so reagieren die Tiere Atemnot. Dies zeigt sich indem die Tiere ihre Kiemendeckel für längere Zeit offen oder geschlossen halten. Spreizen sie die Kiemendeckel ab, so kann man dort kleine weiße Flecken erkennen. Liegt ein starker Befall vor, so sieht man hier ganze Kiementeile.

Bei der Kiemenwurmkrankheit heften sich die Würmer an die Kiemenblättchen. Zu Beginn sieht man nur ein zwischenzeitliches spucken oder scheuern. Mit der Zeit wird dies aber stärker. Wird die Krankheit nicht behandelt, können Schäden an den Kiemen entstehen. Auch Blutungen sind möglich. Vor allem Jungtiere erleiden hierdurch schnell den Tod durch ersticken. Mithilfe von Abstrichen der Kiemen kann herausgefunden werden, ob ein Wurmbefall vorliegt oder nicht.

Behandlungsmöglichkeiten:
Colombo Lernex

Symptome:
kleine runde Hauterhebungen, geschwächt, rötliche Hautentzündungen, scheuern, springen

Krankheit: Karpfenlaus

Die Karpfenlaus ist relativ platt, 8mm groß und kreisförmig. Einige sagen auch das sie schildförmig ist. Dort wo die Karpfenlaus zusticht, entsteht eine kleine rote Stelle unter der Haut. Eine Sekundärinfektion kann hierdurch schnell ausgelöst werden. Viren überträgt die Laus aber nicht.
Die Eier der Karpfenlaus sitzen an Pflanzen und Steinen und überstehen die meisten Heilmittel, sodass es recht schwer ist, sie zu bekämpfen. Wiederholte Behandlungen sind deshalb oftmals die Folge.

Behandlungsmöglichkeiten:
Ivermectin oder Lufenoron sowie Diflubenzuron haben sich mittlerweile bewährt. Vor allem, weil sie auch gegen die Eier helfen. Liegt eine leichte Infektion vor, so können Salzbäder (mit ca. 15 Gramm Salz auf 1 Liter Wasser) helfen. Durch das Salzbad wird die Laus getötet und fällt ab oder kann leicht entfernt werden. Die entstandene Wunde sollte anschließend desinfiziert werden.

Symptome:
Offene Wunden, blutige und infektiöse Löcher

Krankheit:
meist eine Nachfolgeerkrankung ausgelöst durch einen Einzeller.

Offene Wunden und Hautgeschwüre werden meistens durch Bakterien verursacht. Diese leben durchgehend im Wasser und sind somit in kleinen Mengen immer am Fischkörpfer zu finden. Solange es nur ein paar sind, sind die Bakterien für die Fische keine Bedrohung. Erst wenn sie sich explosionsartig vermehren, führt dies zu Problemen. Eine schlechte Wasserqualität oder andere Umwelteinflüsse können dazu führen, dass sich die Bakterien ungehemt ausbreiten.

Hat ein Koi eine Wunde, meist von einem vorhergehenden Einzeller ausgelöst oder durch eine Pilzkrankheit, so nisten sich genau an dieser Stelle die Bakterien an und verschlümmern sie. Oftmals führt dies zum Tod des Tieres.

Behandlung:
Der Fisch sollte mit Antibiotika behandelt werden. Eine Quarantäne der betroffenen Fische ist ebenfalls zwingend erforderlich, damit nicht noch weitere Tiere angesteckt werden. Weiterhin können Sabbactisun sowie Fischmineral und Koi Pro Desinfect eingesetzt werden.

Während die erkrankten Fische in Quarantäne sitzen, sollte der Teich hinsichtlich seiner Wasserqualität geprüft werden. Liegt diese nicht mehr im Normbereich, muss eine Anpassung erfolgen. Ansonsten werden nach und nach auch alle anderen Fische krank.

Symptome:
Entzündungen, die unter anderem blutig und infektiös sind sowie verfranzte Flossen.

Krankheit:
hier liegt in der Regel eine Flossen-, bzw. Mundfäule vor, die durch Bakterien ausgelöst wird.

Diese bakterielle Erkrankung wird an den Flossen und im Mundraum sichtbar. Auslöser hierfür sind schlechte Haltungsbedingungen. Eine entzündete und blutige Schwanzflosse ist meist das erste Anzeichen dieser krankheit. Die Krankheit geht soweit, dass die Flossen ausfasern. Hat die Erkrankung ihr Endstadium erreicht so kann es sogaar zu (ab-) faulen der Flossen kommen.

Grund für die Infektion sind sog. Aeromonaden.

Behandlung:
Der betroffene Fisch muss in Quarantäne gesetzt werden, damit nicht noch weitere Tiere erkranken. Die Behandlung selbst erfolgt mit Antibiotika und/oder Acriflavin, Koi Pro Desinfect und zur Heilung Sabbactisun oder Fischmineral. Kurzzeitbäder mit Chloramin T oder alternativ mit Kochsalz oder Malachitgrün haben sich ebenfalls bewährt.

Symptome:
Glotzaugen (hervorquellende Augen), geschwollener Körper, abstehende Schuppen, blutige Stellen, apathisches Verhalten, Fressunlust

Krankheit:
(bakterielle) Bauchwassersucht oder Schuppensträube

Die Schuppensträube sowie die Bauchwassersucht zeigen ähnliche Symptome. Bei Beiden gibt es abstehende Schuppen, die ein bisschen aussehen wie ausgetrocknete Zapfen. Der Körper der Fische ist dabei angeschwollen. Die Augen treten aus den Augenhöhlen hervor, sodass Glubschaugen (Glotzaugen) zu sehen sind.

Hat der Koi bei einigen Schuppen blutunterlaufene Stellen, so kann von einer bakteriellen Infektion ausgegangen werden. Außerdem sind die erkrankten Tiere träge und fangen an schwerer zu atmen. Liegt der Fisch bereits in Rückenlage so ist es meist schon zu spät. Schafft der Fisch es nicht innerhalb von ca. zwei Tagen von der Rückenlage in die normale Schwimmlage zu wechseln, stirbt er.

Die Ursachen für die Erkrankung sind vielfältig. Zum einen kann es sein, dass der Koi einer falschen Ernährung unterlag und sich somit eine Darmerkrankung zugezogen hat. Zum anderen kann es sein, dass die Schuppensträube eine Folgeerkrankung von Tuberkulose oder Ichthyophonus ist. Auch vorangegangene Frühjahrsvirämie kann ein Grund sein.

Behandlung:
Auch hier wird zur Gabe von Antibiotika sowie zur Quarantäne geraten. Des Weiteren können Sabbactisun oder Fischmineral und Acriflavin verabreicht werden.

Symptome:
Kiemenschwellung, erhöhte Atmung, vermehrte Schleimbildung auf den Kiemen, braune oder gelbliche Verpilzung auf den Kiemen

Krankheit:
Keimennekrose / Kiemenfäule / Kiemenschwellung

Diese Krankheit wird meist erst dann erkannt, wenn es zu spät ist. Sie schreitet sehr schnell fort und führt deshalb oft zum Tode des Tieres. Die ersten Anzeichen sind eine sehr stark erhöhte Atemfrequenz und bei genauer Betrachtung sind die Kiemenblätter verschmirrt und gräulich verfärbt.

Ausgelöst wird die Kiemenfäule durch einen Algenpilz, welcher beim Zerfall der Algenblüte am häufigsten auftritt. Bei optimalen Haltungsbedingungen kann die Algenblüte jedoch von vorneherein vermieden werden.

Im Anfangsstadium setzt sich der Pilz nur in den Kiemenepithelien fest. Nach und nach wächst er aber weiter nach außen. Vor allem im Sommer, wenn die Wassertemperaturen hoch gehen und viele Tiere im Teich leben, tritt die Krankheit auf. Meistens hat sie ein tödliches Ende.

Behandlungsmöglichkeiten:
Die Behandlung erfolgt ähnlich wie bei der Mund- / Flossenfäule. Zum Einsatz kommen Antibiotika sowie zur Heilung Sabbactisun oder Fischmineral und Kurzzeitbäder mit Chloramin T. Während der ganzen Behandlungsdauer sollte der Koi einzeln untergebracht werden.

Während der Behandlungszeit sollte die Fütterung weitesgehend eingeschränkt werden.

Symptome:
Schimmelbefall, verletzte Schleimhäute, bauschige Beläge die oft Wunden oder Löcher hinterlassen.

Krankheit:
Schimmel- oder Pilzbefall

Behandlungmöglichkeiten:
Bei schlechter Wasserqualität, wie z. B. einem zu niedringen Ph-Wert oder bei falscher Ernärhung sowie Verletzungen oder vorheriger Infektionen, können Pilzinfektionen und Schimmel entstehen. Schimmel- und Pilzinfektionen sind immer eine Folge der o. g. Ursachen. Deshalb ist es wichtig, dass auf die richtige Haltung des Kois geachtet wird. Tritt trotzallem ein Befall auf, so sollte zunächst die Wasserqualität überprüft werden.

Die Erkrankung tritt allerdings nur bei geschwächten Tieren auf, die z. B. zuvor eine Infektion hatten. Die Schleimschicht bei einem gesunden Fisch reicht i.d.R. aus, um sich zu schützen. Ist dieser Schutz nicht mehr vorhanden, kann sich an betroffenen Stellen Fischschimmen (sog. Saprolegnia) bilden. Nach und nach wächst der Pilz weiter und befällt gesunde Hautpatien. Anzeigen hierfür sind bauschige Beläge, die wie weiß-graue Watte aussehen.

Es kann sogar sein, dass der Pilz eine leichte Grünfärbung annimmt. Dies entsteht meist dann, wenn sich Algen auf dem PIlz ansiedeln. Wird der Pilzbefall nicht gestoppt, breitet er sich weiter auf den ganzen Körpfer aus und führt letztlich zum Tod.

Hinweis: Die Pilzerreger Saprolegnia parasitica und Saprolegnia diclina sind stets im Wasser oder am Boden enthalten. Solange die Wasserqualität stimmt, besteht hierdurch keine Gefahr. Bei einer Veränderung der Haltung kann der Pilz sich allerdings schnell entwickeln und den Fisch befallen.

Behandlungsmöglichkeiten:
Wird der Befall rechtzeitig erkannt, kann er mithilfe von Kurzzeitbädern behandelt werden. Kurze Kochsalzbäder sind dabei schon sehr effektiv. Die betroffenen Stellen können gleichzeitig mit einer Jodtinktur versorgt werden.

Symptome:
schwammartige Wucherungen, die aussehen wie Wachs, farblich von weiß bis leicht rosa ist alles möglich. Meist sind die Flossen zuerst betroffen. Häufiges Auftreten dieser Symptome im Frühjahr und Herbst.

Krankheit:
Karpfenpocken

Die Karpfenpocken breiten sich zu Beginn meist an den Flossen aus. Hier machen sich langsam unregelmäßige Veränderungen bemerkbar. Nach und nach breiten sich diese dann auf den ganzen Körper aus. Die Veränderungen können grau, weißlich ibs hin zur rosafarben sein und haben eine Größe von einigen Milimetern bis hin zu einigen Zentimetern. Da die Karpfenpocke ansteckend ist, muss das erkrankte Tier unbedingt in Quarantäne.

Grundsätzlich gehört die Karpfenpocke zu den Herpes Viren und tritt meist bei fallenden Temperaturen auf. Deshalb tritt sie auch überwiegend im Frühjahr und Herbst auf. Im Sommer verschwindet sie meist vollständig, wenn das Wasser wärmer wird. Auslöser für die Erkrankung können Stress oder schlechte Wasserbedingungen sein.

Zwar ist die Krankheit nicht tödlich für den Fisch. Dennoch sieht sie unschön aus und mindert den Wert des Koi.

Behandlungsmöglichkeiten:
Empfohlen werden Kurzzeitbäder in Kochsalz sowie Fischmineral.

Symptome:
Der Fisch liegt auf dem Boden des Teiches, frisst nicht mehr, übermäßige Schleimproduktion sowie Schleimfäden, die Blutgefäße sind sichtbar, die Augen eingefallen, das Gewebe stirbt ab und der Fisch hat Probleme mit der Orientierung.

Krankheit:
KHV 4

KHV 4 ist ein spezieller Herpes Virus der den Koi befällt. Er tritt vorwiegend während der Sommerzeit auf, wenn die Temperaturen zwischen 18 und 28 Grad liegen. Der Virus ist sehr aggressiv und kann innerhalb weniger Tage einen Größtteil des Koibestandes vernichten. Dabei greift der Virus nur den Koi und keine anderen Fische an. Dennoch können die anderen Fische im Teich Träger des Krankheitserregers sein. Aber auch Vögel oder Insekten können den Erreger in den Teich bringen.

Viele Fische tragen den Erreger durchgehend bei sich ohne das etwas passiert. Tritt jedoch eine Stresssituation auf, kommt es zum Ausbruch der Krankheit.

Behandlungsmöglichkeit:
Aktuell gibt es noch keine spezielle Behandlung gegen den Koi Herpes Virus (KHV 4). Was man dennoch machen kann, ist eine langsame Erhöhung der Temperatur (wenn möglich) um zu beobachten, ob ein Tier erkrankt ist.

Neue Karpfen sollten zunächst mit einem Koi aus dem Teich in Quarantäne gesetzt werden. Hat der neue Fisch den Virus und steckt den anderen an, so ist der Verlust von nur einem Tier, statt dem ganzen Schwarm zu verzeichnen. Damit der Test erfolgreich ist, muss die Temperatur mind. 18 Grad betragen und die Laufzeit 2 Monate oder länger.

Hat ein Koi den Virus überlegt, ist er zukünftig Immun. Allerdings weiß man noch nicht, ob solche Tiere evtl. zu Trägertieren werden, die andere anstecken können. Deshalb sollten sie auf keinen Fall mit neuen/unerkrankten Fischen zusammengeführt werden.

Symptome:
Veränderungen der Haut, Geschwüre

Krankheit:
Tumor

Wird eine Veränderung der Haut an einer bestimmten Stelle festgestellt oder ein Geschwür vermutet, so kann dies auch ein Tumor sein. Ebenfalls möglich ist eine Verhärtung in der Bauchhöhle, die beim vorsichtigen Abtasten erfühlt wird. Sichtbare Beulen am Körpfer können weitere Indizien für einen Tumor sein.

Behandlungsmöglichkeiten:
Bevor eine Behandlung stattfinden kann, muss der Tierarzt den Tumor bestätigen. In einigen Fällen ist es im Anschluss möglich diesen durch eine Operation zu entfernen.